Kurzvorstellung OfficeStation in der c´t Ausgabe 16.06
In der Rubrik "kurz vorgestellt / Thin Client" der Ausgabe 16.06 der Computerfachzeitschrift c´t wird die OfficeStation L100 von NComputing in einem Artikel kurz vorgestellt.
Extra dünner Kunde - Mehrere mit Thin Clients Office-Station L100 ausgestattete Anwender können über das Netzwerk denselben PC parallel benutzen - zu einem ungewöhnlich geringen Preis.
Die OfficeStation wird einfach mit Monitor, Tastatur, Maus und Netzwerk verkabelt. Beim Einschalten konfiguriert sie sich selbst und sucht im Netzwerk nach PCs auf die sie zugreifen kann. Die stellt sie in einem Menü dar und verbindet sich per Mausklick. Für Windows liegt die notwendige Server-Software dem Thin-Client bei, die Linux-Version gibt es zum Herunterladen.
Auf seiner Webseite gibt der koreanische Hersteller NComputing klare Hinweise, welche Speicherausstattung für welche Nutzerzahl erforderlich sind. Für zwei bis drei Nutzer sollen es etwa mindestens ein 2,4GHz-P4 mit Hyper-Threading und 512 MByte Speicher sein. Wenn man auf einen Desktop-Hintergrund und jeden Schnickschnack der XP-Oberfläche verzichtet, erlaubt das System flüssiges Arbweiten mit Office-Anwendungen bei maximal 16-Bit-Farbtiefe. Bewegte Bilder in Spielen und Videos muss sich der Anwender aber komplett abschminken.
Für die OfficeStation spricht, dass sie keine beweglichen Teile enthält, die Geräusche verursachen könnten. Dem steht die mangelhafte Skalierbarkeit gegenüber. Ein Server-Windows können sich maximal 30 Anwender teilen, dann ist der nächste Server fällig. Außerdem stört das proprietäre Protokoll, dass kein anderer Client oder Server beherrscht. Schließlich besteht Unsicherheit bei den Windows-Lizenzen. Der deutsche Distributor empfiehlt, pro Arbeitsplatz eine Lizenz zu kaufen, weiß aber nicht genau, welche. Microsoft fordert je eine "Remote Desktop Lizenz" - sofern das Windows aus einer Volumenlizenz stammt.